Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle bei zahlreichen physiologischen Prozessen, darunter Verdauung, Nährstoffaufnahme, Stoffwechselregulation, Flüssigkeitshaushalt, Immunaktivität sowie die allgemeine Magen-Darm-Funktion.
Die aktuelle wissenschaftliche und klinische Fachliteratur untersucht im Kontext der Präventiv- und Ernährungsmedizin zunehmend den Zusammenhang zwischen der Vielfalt des Darmmikrobioms, der Verdauungsphysiologie, dem Ernährungszustand, der metabolischen Gesundheit und übergeordneten systemischen Regulationsprozessen.
Aus physiologischer Sicht sind das Verdauungssystem und das Darmmikrobiom beteiligt an:
✔ Verdauungs- und Resorptionsfunktion
✔ Ernährungsbezogen und Stoffwechsel im Zusammenhang mit Mikronährstoffen
✔ Integrität der Magen-Darm-Barriere
✔ Immunbezogene physiologische Aktivität
✔ Metabolisch und biochemisch Regulation
✔ Hydratation und elektrolytbezogenes Gleichgewicht
✔ Umfassendere physiologische Anpassung und erholungsbezogene Prozesse
Veränderungen im Verdauungsgleichgewicht oder in der Zusammensetzung des Mikrobioms können gelegentlich die Nährstoffverwertung, die Verdauungstoleranz, das Magen-Darm-Komfort, die Stoffwechselaktivität und das allgemeine physiologische Wohlbefinden beeinflussen.